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Ausbildung zum Therapiehund

Eintrittstest und Praxisseminar

Beim Eintrittstest (siehe Bild unten), und bei den Praxisseminaren beobachtet man den Hund in verschiedenen Situationen sehr genau: wie reagiert er, wenn er von vielen Menschen gleichzeitig begrüßt und gestreichelt wird?
Von vielen Menschen umringt zu werden, kann für einen Hund anfangs durchaus bedrohlich wirken. Die Lautstärke der Menschen wird dabei variiert, von vorsichtig bis fröhlich. Wenn ein Hund wesensmäßig gesund ist, sind alle diese Situationen kein Problem, oder können trainiert werden.

Eintrittstest

Eintrittstest

 

Theorie und Praxis

Nach bestandenem Eignungstest findet die praktische und theoretische Ausbildung  unter der Leitung von Cornelia Lorenz statt.
50 Stunden wird anfangs mit diversen Geräten im "Trockentraining" geübt, später dann mit Menschen in ausgewählten Institutionen. Besonderen Wert legen wir auf die Verbesserung der Kommunkation zwischen HundefühererIn und Hund, Calming Signals, Stressvermeidung und -abbau, Motivation und Entspannung.
Der Umgang mit Menschen mit den verschiedensten Behinderungen wird in Theorie und Praxis erarbeitet, diverse Krankheitsbilder und auch Selbsterfahrung stehen auf dem Programm.

Theorie

Theorie

 

Arbeitsgerät

Im Training lernen die Hunde, die Scheu vor unbekannten Gegenständen abzulegen und sich ruhig und unbefangen neben Rollstühlen, Krücken und anderen Gehbehelfen zu bewegen. Es ist auch sehr wichtig das Tempo des Hundes an das des Patienten anzupassen

Training mit unbekannten Gegenständen

Training mit unbekannten Gegenständen

 

Umgang mit Kindern

Tiere eignen sich hervorragend, um Kinder zu Mitgefühl und Verantwortung zu erziehen. Sie bewähren sich im Einsatz bei verhaltensauffälligen Kindern, und locken auch schüchterne Kinder ein wenig aus der Reserve. Zudem regen Tiere die Phantasie und Erlebnisfähigkeit der Kinder an.

Umgang mit Kindern

Umgang mit Kindern

 

Training in geschlossenen Räumen

Das Training in geschlossenen Räumen ist wichtig, weil viele Einsätze dort stattfinden und die Situation eine völlig andere ist, ist als im Freien. Die Böden sind meist glatt, die Akustik ist anders, der Lärmpegel viel höher, ebenso die Raumtemperatur, und die Hunde geraten wesentlich schneller in Stress.

Eines der wichtigsten Ausbildungsziele ist daher die Stresserkennung beim Hund: wann ist ein Einsatz abzubrechen? Selbstverständlich muss auch die Belastbarkeit des besuchten Menschen erkannt werden, auch das wird im theoretischen Unterricht vermittelt.

Training in geschlossenen Räumen

Training in geschlossenen Räumen
 
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